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5 Tipps: Was ziehe ich bei einem Businessshooting an?

  • Jun 3
  • 3 min read

Ein Businessshooting ist weit mehr als ein Fototermin. Es ist eine strategische Investition in deine Sichtbarkeit, deine Marke und den ersten Eindruck, den potenzielle Kund:innen von dir gewinnen. Die Kleidung spielt dabei eine größere Rolle, als viele denken. Nicht, weil sie im Mittelpunkt stehen soll – sondern weil sie beeinflusst, wie glaubwürdig, kompetent und nahbar du wirkst.

Das beste Outfit für Businessfotos ist deshalb nicht das teuerste, trendigste oder förmlichste. Es ist das Outfit, das zu deiner Rolle, deiner Branche und deiner Persönlichkeit passt.


Hier sind fünf Empfehlungen, die sich in der Praxis immer wieder bewähren.


1. Tragen Sie Kleidung, die Ihre Marke sichtbar macht


Viele Menschen überlegen vor einem Businessshooting, wie sie möglichst professionell wirken. Die wichtigere Frage lautet jedoch:


Wie möchtest du wahrgenommen werden?


Deine Kleidung ist Teil deiner Markenkommunikation. Sie sendet Signale – bewusst oder unbewusst.


Wer als Steuerberaterin auftritt, wird andere Erwartungen erfüllen als eine Designerin, Coachin oder Eventmanagerin. Deshalb gibt es kein allgemeingültiges Business-Outfit.


Achte darauf, dass deine Kleidung deine Persönlichkeit und deine Positionierung unterstützt.


  • Wähle Farben, die zu deinem Typ und deiner Marke passen.

  • Setze auf Kleidung, in der du sich selbst erkennst und dich wohlfühst.

  • Vermeide Outfits, die du nur deshalb gewählt hast, weil sie vermeintlich „businessmäßig“ wirken.


Eine Kreativunternehmerin darf kreativ aussehen. Ein Handwerksbetrieb darf bodenständig wirken. Authentizität schafft mehr Vertrauen als jede Verkleidung.



2. Die beste Kleidung ist die, die Sie vergessen können


Wenn du ständig am Ärmel zuppelst, die Bluse richten musst oder die Hose zwickt, sieht man das auf den Fotos.


Deshalb ist Passform wichtiger als Modetrends. Gut sitzende Kleidung sorgt dafür, dass du dich natürlich bewegen kannst. Das macht Fotos lebendiger und entspannter.


Achte darauf:

  • Die Kleidung sollte weder zu eng noch zu weit sein.

  • Stoffe sollten angenehm sitzen und nicht ständig verrutschen.

  • Teste dein Outfit vor dem Shooting im Stehen, Sitzen und Gehen.


Ein hochwertiger Blazer, der perfekt sitzt, wirkt meist deutlich professioneller als ein teures Designerstück, das unbequem ist.


3. Weniger Aufmerksamkeit für die Kleidung bedeutet mehr Aufmerksamkeit für dich


Auf Businessfotos soll der Blick zuerst auf dein Gesicht fallen – nicht auf ein auffälliges Muster. Deshalb funktionieren ruhige Farben und klare Linien meist deutlich besser als modische Experimente.


Bewährt haben sich:

  • gedeckte Blau-, Grau-, Beige- oder Naturtöne

  • hochwertige, einfarbige Oberteile

  • dezente Muster mit wenig Kontrast


Vermeide:

  • große Logos

  • auffällige Schriftzüge

  • starke Muster oder Neonfarben


Bei Mitarbeiterfotos empfiehlt sich zusätzlich ein abgestimmter Gesamtlook. Das bedeutet nicht Uniformität, sondern ein stimmiges Erscheinungsbild, das Zusammengehörigkeit vermittelt.


4. Achte auf Details und Accessoires


Accessoires können ein Bild aufwerten – oder unnötig unruhig machen.

Die Regel ist einfach: Alles, was vom Gesicht ablenkt, darf hinterfragt werden.


Dazu gehören beispielsweise:

  • übergroße Ketten und Ohrringe

  • dominante Uhren

  • auffällige Accessoires ohne Bezug zur eigenen Marke


Wenn all das aber deine Marke und Persönlichkeit unterstreicht, dann arbeite auch gern mit auffälligen Accessoires.


Beim Make-up gilt: Die Kamera und das Licht schlucken mehr Farbe als das Auge wahrnimmt. Deshalb darf das Make-up etwas stärker ausfallen als im Alltag – solange du dich darin wiedererkennst.


5. Vorbereitung schlägt Bildbearbeitung


Viele Dinge lassen sich später retuschieren. Die Frage ist nur, ob man dafür Zeit und Budget investieren möchte.


Ein kurzer Qualitätscheck vor dem Shooting spart oft viel Aufwand:

  • Kleidung bügeln oder dämpfen

  • Fusseln und Flecken entfernen

  • Knöpfe, Nähte und Säume kontrollieren

  • Ersatzoutfit mitbringen


Wer mehrere Outfits einplant, erhält zudem mehr Bildvariationen für Website, Social Media, Pressearbeit und Marketingmaterialien.



Fazit: Das richtige Outfit stärkt deine Wirkung


Ein gelungenes Businessshooting entsteht nicht durch perfekte Kleidung, sondern durch die richtige Kombination aus Persönlichkeit, Ausstrahlung und professioneller Inszenierung.


Die Frage sollte deshalb nie lauten: "Was ziehe ich für Businessfotos an?"


Sondern: "Welche Kleidung unterstützt die Wirkung, die ich erzielen möchte?"


Wenn Kleidung, Persönlichkeit und Positionierung zusammenpassen, entstehen Bilder, die nicht nur professionell aussehen, sondern Vertrauen schaffen. Und genau das ist die Grundlage für starke Marken, erfolgreiche Webseiten und einen überzeugenden Unternehmensauftritt.


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